Amtsblatt 17.10.2025
1. Spieltag: Sulzbach - Erlenbach bei Marktheidenfeld 4,5-3,5
Trotz Erkältung setzte sich Oliver Erbacher ans 6. Brett und konnte seinem rund 100 Punkte stärkeren Gegner ein Remis abtrotzen. Nach dem Damentausch im 21. Zug und ausgeglichener Stellung bot Oliver seinem Gegner Remis an, er nahm an und so war die Partei nach zwei Stunden beendet. Erwähnenswert ist, dass der Gegner nie zuerst eine Figur geschlagen hat, sondern immer nur zurück.
5. Brett: Eine für Friedrich Mut typische Partie mit viel Risiko und mit offenem Visier ausgetragen. Leider ließ sich sein Gegner nicht beeindrucken, so dass es nach etwas mehr als 2 Stunden hinten los ging.
4. Brett: Eine typische Horst Steeger Partie, der mit kalkuliertem Risiko eine ungewöhnliche Stellungsstruktur herausspielt. Sein Gegner findet kein Rezept dagegen und wird letztlich souverän am Königsflügel erdrückt.
Es steht wieder ausgeglichen 1,5-1,5.
Bei Andreas Hein stand ein Caro-Kann auf dem 8.Brett, welcher in den üblichen Strukturen der Französischen Vorstoßvariante endet. Sein Gegner kommt mit diesem Stellungstyp besser zurecht und erkämpft sich im Mittelspiel einen Mehrbauer. Im Leichtfigurenendspiel wird die Partie sehr kompliziert und Andreas hat sogar noch versucht, auf Gewinn zu spielen. Das hat Andreas' Gegner anscheinend beeindruckt, so dass er sichtlich nervös ein Remis anbot. Zum Glück nahm Andreas das Angebot an, denn in der späteren Analyse zeigte sich, dass das Spiel wohl verloren gegangen wäre.
3. Brett: Patrick May hat aus der sizilianischen Eröffnung gut ins Mittelspiel übergeleitet, aber den kleinen Vorteil nicht in einen Sieg ummünzen können, so dass ein friedliches Remis nach 3,5 Stunden vereinbart wurde.
Gerold Hock hat am 1. Brett zuerst eine sehr zähe Stellung. Nach und nach spielt er sich kleine Vorteile heraus, die in zwei Mehrbauern und einer klar gewonnen Stellung münden. Aber der Erlenbacher greift zu einem verzweifelten Gegenangriff, der eigentlich recht leicht zu widerlegen gewesen wäre. Gerold schafft es nicht nur, seine Stellung in ein Remis zu verpatzen. Nach einem weiteren Rechenfehler übersieht er zu allem Überdruss noch einen Mattangriff und muss seinem Gegner die Hand reichen.
Wir liegen wieder zurück mit 2,5-3,5
Stefan Blank spielte am 2. Brett ausnahmsweise nicht die letzte beendete Partie. Der Erlenbacher Neuzugang opfert in der Eröffnung einen Bauern ohne adäquate Kompensation. Es wird wie immer ungewollt kompliziert. Stefan erarbeitet sich doch noch eine gewonnene Stellung, übersieht erst mal ein schnelles Matt und nach der Zeitkontrolle findet er dann doch eher zufällig die selbe Mattkombination und gewinnt.
Ausgleich 3,5-3,5
7. Brett: Christian hatte früh in der Partie ein Remis geboten. Sein Gegner wollte aber weiter machen, danach hat sich das Spiel kompliziert gestaltet. Statt als erster fertig zu sein, hingen Sieg und Verlust des gesamten Matches an dieser Partie. Der Erlenbacher hat zeitweilig besser gestanden, aber in dessen Zeitnot hatte Christian die bessere Nerven und kurz vor Schluss noch die Partie gedreht. Er gewinnt nach 4 Stunden und sichert somit den Gesamtsieg von 4,5-3,5 für Sulzbach.
Nach diesem spannenden Match empfangen wir als nächstes am 26.10. die zweite Mannschaft aus Klingenberg in der Braunwarthsmühle.
7. Brett: Christian hatte früh in der Partie ein Remis geboten. Sein Gegner wollte aber weiter machen, danach hat sich das Spiel kompliziert gestaltet. Statt als erster fertig zu sein, hingen Sieg und Verlust des gesamten Matches an dieser Partie. Der Erlenbacher hat zeitweilig besser gestanden, aber in dessen Zeitnot hatte Christian die bessere Nerven und kurz vor Schluss noch die Partie gedreht. Er gewinnt nach 4 Stunden und sichert somit den Gesamtsieg von 4,5-3,5 für Sulzbach.
Nach diesem spannenden Match empfangen wir als nächstes am 26.10. die zweite Mannschaft aus Klingenberg in der Braunwarthsmühle.
